Lebenssituation Krankheit

Krankheit und Schmerz stellen in unserem Leben immer eine besondere Herausforderung dar. In der Bewältigung von Krankheit möchte die Pfarre Rechnitz Hilfe anbieten, insbesondere durch Dienste wie das Sakrament der Krankensalbung, Krankenbesuch und Krankenkommunion.


Das Sakrament der Krankensalbung

Die Krankensalbung soll den Christen stärken in der Bewältigung der Krise. Konkret drückt sich die Krankensalbung folgendermaßen aus:
Der Priester betet für den Kranken, indem er ihm schweigend die Hände auflegt. Danach salbt er Stirn und Hände mit Krankenöl, indem er spricht:
"Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen. Er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes!" - "Amen!"
"Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich. In seiner Gnade richte er dich auf!" "Amen!"


Die Krankensalbung wurde (und wird) immer wieder mit dem Tod in Verbindung gebracht (Stichwort: „letzte Ölung“). Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Heilung, liebevolle Zuwendung und Kraft schenkendes Aufrichten sind jene Inhalte, die dieses Sakrament bezeichnen und im gläubigen Vertrauen auf Gott auch bewirken.

Sie werden gebeten, sich rechtzeitig im Falle einer schweren Krankheit mit der Pfarrkanzlei in Verbindung zu setzen. Wenn die Pfarrkanzlei nicht besetzt ist, sprechen Sie bitte auf den Anrufbeantworter. Dieser wird laufend betreut.


Krankenkommunion
Es ist uns ein Anliegen, Christen, die wegen ihres Alters oder wegen einer Krankheit nicht an der Feier der Eucharistie teilnehmen können, nicht zu vergessen. Deshalb sind Priester und beauftragte Helfer gern bereit, Ihnen die heilige Kommunion zu überbringen. Eine sehr günstige Gelegenheit ist das Bringen der hl. Kommunion aus der Sonntagsmesse. Nähere Informationen erhalten Sie in der Pfarrkanzlei.


Die Hauskrankenkommunion wird  in der Fasten- und Adventzeit gespendet.

Gestaltung und Technik: Werbeagentur Sonja Preinsperger